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TV-Wand gestalten: 6 Ideen mit Lowboard, Regal und Licht

Sechs Ideen für eine TV-Wand, die auch ausgeschaltet gut aussieht: mit breitem Lowboard, Wandregal, dunkler Wandfarbe und indirektem Licht.

5 Min. LesezeitROYAL24 Redaktion

TV-Wand gestalten mit Lowboard und Wandregal der Serie John

Wer eine TV-Wand gestalten möchte, steht vor einer besonderen Aufgabe: Der Fernseher ist meist das größte dunkle Rechteck im Raum. Ausgeschaltet zieht er Blicke auf sich, eingeschaltet soll er im Mittelpunkt stehen. Eine gut geplante TV-Wand löst beides – sie gibt dem Bildschirm einen Rahmen und macht aus der Medienecke einen Teil der Einrichtung.

Wir zeigen sechs Ideen, wie Sie Lowboard, Wandregal, Farbe und Licht so kombinieren, dass die Wand auch ohne laufendes Programm gut aussieht. Alle Beispiele lassen sich mit Möbeln aus unserem Sortiment umsetzen.

Wohnzimmer mit Möbeln der Serie John in Eiche Lefkas und Schwarz
Serie John: Lowboard und Wandregal in Eiche Lefkas / Schwarz.

1. TV-Wand gestalten mit breitem Lowboard als Basis

Die einfachste und wirkungsvollste Idee: ein Lowboard, das deutlich breiter ist als der Fernseher. Als Faustregel wirkt es ausgewogen, wenn das Möbel links und rechts jeweils ein gutes Stück über den Bildschirm hinausragt. So entsteht eine ruhige, horizontale Linie, die den Fernseher trägt statt ihn zu betonen.

Ein Beispiel für diese Großzügigkeit ist das Velor TV-Lowboard 230 cm mit 3 Klappen in Eiche Carmel. Laut Produktbeschreibung lässt es sich wahlweise mit Sockel aufstellen oder ohne Sockel an die Wand hängen – Montageschienen liegen bei. Die Klappen öffnen per Push-to-open, sodass keine Griffe die lange Front unterbrechen.

2. Schwebend montiert: Luft unter dem Möbel

Ein wandhängendes Lowboard lässt den Boden frei. Das wirkt leichter, besonders in kleineren Wohnzimmern, und erleichtert das Staubsaugen. Wichtig ist eine tragfähige Wand und eine Montage nach Anleitung. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton brauchen Sie spezielle Dübel oder eine Befestigung an der Unterkonstruktion.

Planen Sie die Höhe so, dass die Bildschirmmitte im Sitzen etwa auf Augenhöhe liegt. Bei üblichen Sofas ist das als Richtwert bei rund 100 bis 110 cm vom Boden der Fall. Das Lowboard sitzt dann entsprechend tiefer, und zwischen Möbel und Fernseher bleibt etwas Luft.

Tipp

Kleben Sie die Umrisse von Fernseher und Lowboard mit Malerkrepp an die Wand, bevor Sie bohren. Prüfen Sie die Wirkung vom Sofa aus, auch abends bei Lampenlicht.

3. Regale rahmen den Bildschirm ein

Ein Wandregal über oder neben dem Fernseher verwandelt die Medienwand in eine kleine Bühne. Bücher, Pflanzen und ein paar persönliche Stücke lenken den Blick weg vom schwarzen Bildschirm. Achten Sie auf Asymmetrie mit System: lieber ein Regal auf einer Seite und dafür eine hohe Pflanze auf der anderen als zwei identische, vollgestellte Böden.

Gut kombinieren lässt sich das John TV-Lowboard 181 cm mit 4 Schubladen mit dem passenden John Wandregal 120 cm aus derselben Serie. Holzoptik und schwarze Akzente wiederholen sich, die Wand wirkt wie aus einem Guss.

4. Warme Holzoptik als Gegenpol zum Bildschirm

Holzdekore nehmen dem Fernseher die Kälte. Ein Lowboard in Walnuss- oder Eichenoptik schafft eine warme Basis, vor der das Schwarz des Bildschirms weniger hart wirkt. Besonders stimmig ist das, wenn Couchtisch oder Regal das Holz aufgreifen.

Die Serie Marly verbindet zum Beispiel Kaschmir mit Walnuss. Das Marly TV-Lowboard 160 cm mit 3 Klappen gibt es in dieser Kombination ebenso wie ein Wandregal, sodass Sie Möbel und Regal farblich aufeinander abstimmen können. Wer Vitrinen-Optik mag, wählt die Variante mit Glasklappe.

Wohnzimmer mit Möbeln der Serie Marly in Kaschmir und Walnuss
Serie Marly in Kaschmir / Walnuss: Holzoptik und helle Fronten.

5. Dunkle Wandfarbe lässt den Fernseher verschwinden

Ein Trick aus der Innenarchitektur: Streichen Sie die Wand hinter dem Fernseher in einem dunklen Ton wie Anthrazit, Tannengrün oder tiefem Blau. Der ausgeschaltete Bildschirm verschmilzt dann optisch mit der Fläche. Helle Möbel davor bilden einen schönen Kontrast, dunkle Möbel einen ruhigen, monochromen Look.

Zu einer dunklen Wand passen Lowboards mit Holzanteil besonders gut, etwa das Alsy TV-Lowboard 123 cm in Anthrazit / Eiche geölt. Das Anthrazit verbindet sich mit der Wand, die Eichenoptik setzt einen warmen Akzent. Das offene Fach nimmt Receiver oder Konsole auf, die Türen verbergen alles andere.

Gut zu wissen

Geräte mit Fernbedienung brauchen meist freie Sicht. Planen Sie Receiver und Konsole im offenen Fach oder hinter Glas ein, nicht hinter einer geschlossenen Holztür.

6. Indirektes Licht für den Abend

Licht hinter oder unter dem Lowboard macht die TV-Wand abends zu einem echten Gestaltungselement. Eine dezente Hintergrundbeleuchtung entlastet zudem die Augen, weil der Kontrast zwischen hellem Bild und dunkler Wand kleiner wird. Warmweißes Licht wirkt gemütlicher als kaltes, und eine dimmbare Lösung erlaubt es, die Stimmung je nach Film oder Abend anzupassen.

Ergänzen Sie die Grundbeleuchtung durch eine Steh- oder Tischleuchte seitlich der TV-Wand. So entsteht eine Lichtinsel, die den Raum auch dann wohnlich macht, wenn der Fernseher aus bleibt. Kabel verschwinden am besten in einem Kabelkanal in Wandfarbe oder durch die Rückwand des Möbels.

Wohnraum mit Möbeln der Serie Mia in Eiche Odwieczny und Schwarz
Serie Mia: Eiche Odwieczny kombiniert mit Schwarz.

Ordnung schaffen: Was hinter die Fronten gehört

Eine TV-Wand wirkt nur dann ruhig, wenn sich der Alltag dahinter verstecken kann. Fernbedienungen, Spielecontroller, Ladekabel, DVDs und Brettspiele sammeln sich schnell an. Planen Sie deshalb mehr geschlossenen Stauraum ein, als Sie im ersten Moment für nötig halten.

Schubladen eignen sich für Kleinteile, Klappen und Türen für größere Dinge. Offene Fächer bleiben den Geräten vorbehalten, die Luft und Sichtkontakt brauchen. Das Yuki TV-Möbel 120 cm in Graubeige / Eiche geölt verbindet zum Beispiel Tür, Schublade und offenes Fach in einem Möbel – eine sinnvolle Aufteilung für kleinere Wohnzimmer.

Ein letzter Blick gilt der Oberfläche: Stellen Sie auf das Lowboard nur wenige, bewusst gewählte Dinge. Eine Schale, ein Buchstapel und eine Pflanze reichen. Je freier die Fläche bleibt, desto hochwertiger wirkt die ganze Wand.

Welche Breite braucht das Lowboard?

Bei der Planung hilft ein Blick auf die Bildschirmdiagonale. Ein Fernseher mit 55 Zoll ist ohne Standfuß etwa 1,2 Meter breit, ein 65-Zoll-Gerät gut 1,4 Meter. Lowboards zwischen 120 und 160 cm passen damit zu vielen Wohnzimmern, ab 180 cm wird die Wand großzügig. Die Breite steht bei unseren Modellen im Produkttitel, zum Beispiel bei Mia mit 120 oder 150 cm. Ausführlich erklären wir das im Beitrag TV-Lowboard: Welche Breite passt zum Fernseher?.

  • Lowboard breiter als den Fernseher wählen.
  • Bildschirmmitte im Sitzen etwa auf Augenhöhe planen.
  • Kabelwege und Steckdosen vor der Montage festlegen.
  • Ein Material oder eine Farbe im Raum wiederholen.
  • Abends mit indirektem Licht arbeiten.

Weitere Lowboards und Medienmöbel finden Sie in der Kollektion TV-Möbel, abgestimmte Kombinationen unter Wohnzimmer-Sets und passende Ergänzungen in der Wohnzimmer Kollektion.

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