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Begehbarer Kleiderschrank: 6 Ideen für Ihre Ankleide

Eine Ankleide braucht keinen eigenen Raum. Sechs Ideen, wie Sie mit offenen Modulen, Licht und Schubladen einen begehbaren Kleiderschrank einrichten.

6 Min. LesezeitROYAL24 Redaktion

Begehbarer Kleiderschrank mit offenen Combo-Modulen in Puccini Eiche

Ein begehbarer Kleiderschrank muss kein eigener Raum sein. Oft genügt eine Nische, eine freie Wand im Schlafzimmer oder die Ecke unter der Dachschräge, um eine kleine Ankleide einzurichten. Entscheidend ist nicht die Quadratmeterzahl, sondern ein System, das sich Ihrem Grundriss anpasst. Die folgenden sechs Ideen zeigen, wie aus Schrankmodulen, Licht und Ordnung eine Ankleide wird, in der Sie sich morgens gern aufhalten.

Idee 1: Offene Module statt geschlossener Schrankwand

Die klassische Schrankwand verbirgt alles hinter Türen. In einer Ankleide darf es offener zugehen: Wenn Sie Ihre Kleidung auf einen Blick sehen, ziehen Sie sie auch häufiger an. Offene Korpusse mit Kleiderstange, Böden und Schubladen schaffen genau diese Übersicht.

Das Combo Kleiderschranksystem ist so aufgebaut: Einzelne Korpusse lassen sich nebeneinander stellen und je nach Bedarf mit Kleiderstange, Einlegeböden, Drahtkörben oder Schubladen ausstatten. So entsteht eine Ankleide, die zu Ihrer Garderobe passt – nicht umgekehrt.

Begehbarer Kleiderschrank mit offenen Modulen in Puccini Eiche, Kleiderstange und Schubladen
Zwei Korpusse, eine Kleiderstange, vier Schubladen: Combo Kleiderschrank-Set 16 in Puccini Eiche.

Idee 2: Die Ecke als Ankleide nutzen

Viele Schlafzimmer haben eine Ecke, die ungenutzt bleibt, weil kein normaler Schrank hineinpasst. Mit einem Eckkorpus wird genau diese Stelle zum Mittelpunkt der Ankleide. Zwei Wände werden zu einer durchgehenden Schrankfläche, und Sie gewinnen Hängeraum, ohne den Raum zu verstellen.

Das Combo Kleiderschrank-Set 23 kombiniert einen Eckkorpus rechts mit einem weiteren Korpus, einer Kleiderstange und zwei Drahtkörben. Eine gespiegelte Variante mit Eckkorpus links gibt es ebenfalls, sodass Sie die Ecke auf beiden Seiten des Raums besetzen können.

Tipp

Messen Sie bei einer Eck-Ankleide beide Wände vom Eckpunkt aus und prüfen Sie, wo Fenster, Heizkörper und Steckdosen sitzen. So wissen Sie genau, auf welcher Seite der Eckkorpus stehen muss.

Idee 3: Licht, das mitdenkt

In einer Ankleide entscheidet Licht darüber, ob Sie Schwarz von Dunkelblau unterscheiden können. Deckenleuchten werfen oft Schatten in die Fächer. Besser ist Licht direkt dort, wo die Kleidung hängt.

Eine elegante Lösung ist die Combo Kleiderstange mit LED und Bewegungssensor: Die Beleuchtung sitzt in der Stange selbst und schaltet sich über den Sensor ein. Für Böden und Fächer gibt es passende LED-Profile. Das wirkt am Abend wie eine kleine Boutique und ist morgens schlicht praktisch.

Idee 4: Holzoptik für Wärme, Grau für Ruhe

Eine Ankleide ist ein Rückzugsort. Farben und Oberflächen sollten deshalb ruhig wirken und die Kleidung in den Vordergrund stellen. Eine warme Holzoptik wie Puccini Eiche macht den Raum wohnlich und passt gut zu hellen Wänden. Wer es klarer mag, wählt Weiß – das lässt kleine Räume größer erscheinen.

Für einzelne Fronten bietet das Combo-System weitere Farben, etwa Manhattan Grau, Beige Semi Matt oder Grün Semi Matt. Damit können Sie offene Module mit geschlossenen Bereichen kombinieren, zum Beispiel für Wäsche oder Koffer, die nicht sichtbar sein sollen.

Combo Türfront in Manhattan Grau für einen begehbaren Kleiderschrank
Geschlossene Bereiche schaffen Ruhe: Combo Front 2278 in Manhattan Grau.

Idee 5: Schubladen für alles, was nicht hängt

Hemden und Kleider hängen, doch Socken, Gürtel, Schals und Wäsche brauchen Schubladen. Planen Sie sie auf Hüfthöhe, dann erreichen Sie sie ohne Bücken. Innenliegende Schubladen sitzen hinter der Korpuskante und wirken besonders aufgeräumt, aufliegende Schubladen setzen dagegen einen sichtbaren Akzent.

Im Combo-System lassen sich beide Varianten nachrüsten. Damit wächst die Ankleide mit: Heute reichen vielleicht zwei Schubladen, in einigen Jahren kommen weitere hinzu.

Idee 6: Eine Ankleide im Schlafzimmer abtrennen

Nicht jeder hat ein separates Zimmer für die Kleidung. Eine Alternative ist eine Ankleide innerhalb des Schlafzimmers. Stellen Sie die Module dafür an eine Wand und trennen Sie den Bereich mit einem Vorhang, einem Regal oder einem Raumteiler ab. So entsteht ein begehbarer Kleiderschrank, ohne dass Sie Wände versetzen müssen.

Wichtig ist ein Durchgang von rund 90 cm als Richtwert, damit Sie sich bequem bewegen und Schubladen vollständig ausziehen können. Bei gegenüberliegenden Schrankreihen darf es etwas mehr sein.

Weiße Eck-Ankleide mit Kleiderstange und Drahtkörben
Hell und luftig: Combo Kleiderschrank-Set 23 mit Eckkorpus in Weiß.

So planen Sie die Ankleide in Zonen

Bevor Sie Module auswählen, lohnt sich ein kurzer Blick in den bestehenden Schrank. Zählen Sie grob, wie viel Kleidung hängt, wie viel gefaltet liegt und wie viele Paar Schuhe Sie unterbringen möchten. Daraus ergibt sich fast von allein, wie die Ankleide aufgeteilt sein sollte.

Bewährt hat sich eine Einteilung in drei Zonen. Ganz oben liegt alles, was Sie selten brauchen: Koffer, Winterdecken, Saisonkleidung in Boxen. In der Mitte, also zwischen Hüfte und Augenhöhe, befindet sich der Bereich für den Alltag – Kleiderstange, Schubladen, die liebsten Pullover. Unten ist Platz für Schuhe, Taschen und Wäschekörbe.

Planen Sie außerdem einen Bereich für lange Kleidung ein. Mäntel und Kleider brauchen eine Stange ohne Boden darunter. Kurze Kleidung wie Hemden und Blusen lässt sich dagegen auf zwei Ebenen übereinander hängen, was den Stauraum spürbar erhöht.

Ordnung, die auch nach Wochen noch hält

Die schönste Ankleide wirkt unruhig, wenn Bügel in allen Farben durcheinander hängen. Einheitliche Bügel sind eine kleine Investition mit großer Wirkung. Sortieren Sie Kleidung zusätzlich nach Art und dann nach Farbe – von hell nach dunkel. Das Auge findet so schneller, was es sucht.

Drahtkörbe und Schubladen profitieren von Einsätzen oder kleinen Boxen. Socken, Gürtel und Tücher bekommen so einen festen Platz. Und wenn einmal im Jahr die Saison wechselt, tauschen Sie einfach Sommer- und Wintergarderobe zwischen der oberen Zone und dem Alltagsbereich.

Wer die Ankleide mit dem Schlafzimmer teilt, sollte auch an die Luft denken. Kleidung braucht etwas Abstand zur Außenwand, und ein regelmäßiger Luftaustausch beugt Feuchtigkeit vor – besonders in Räumen unter dem Dach.

Begehbarer Kleiderschrank: die Checkliste

  • Genug Hängeraum für lange Kleidung – mindestens ein Bereich ohne Boden darunter.
  • Schubladen und Körbe für Kleinteile, gut erreichbar auf Hüfthöhe.
  • Licht direkt an der Kleidung, nicht nur an der Decke.
  • Ein Spiegel in voller Länge, idealerweise gegenüber der Schrankreihe.
  • Ein wenig Luft: Leere Fächer lassen die Ankleide ordentlich wirken.

Die Module des Combo-Systems werden zur Selbstmontage geliefert. Planen Sie für den Aufbau etwas Zeit ein, und befestigen Sie hohe Korpusse sicher an der Wand. Wenn Sie Ihr Schlafzimmer ganz neu gestalten, lohnt sich auch ein Blick in unseren Beitrag Schlafzimmer komplett einrichten: Ratgeber für Ihr Set.

Klassische Schränke mit Türen finden Sie übrigens in unserer Auswahl an Kleiderschränken – eine gute Ergänzung, wenn die Ankleide nur einen Teil Ihrer Kleidung aufnehmen soll.

Stellen Sie Ihre Ankleide aus Modulen, Fronten und Licht zusammen.

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